Beispiel · Ninox · KI im Produkt
Aus Alltagssprache wird eine Anwendung, die Nutzer selbst ändern können.
Ninox ist eine No-Code-Plattform, mit der kleine und mittlere Unternehmen ihre eigenen Geschäftsanwendungen bauen. Die Hürde war das Datenmodell. Mit dem CEO und dem technischen Mitgründer habe ich gestaltet, wie KI diese Hürde abnimmt, ohne dass die Nutzer die Kontrolle verlieren.
- Auftrag
- Freiberuflich, Sommer 2025, mit CEO und technischem Mitgründer
- Prinzip
- Direkt bearbeiten statt nur chatten
- Ergebnis
- Interaktionsprinzip der öffentlichen KI-Beta von Ninox
01Die Ausgangslage
Mit Ninox bauen Kanzleien, Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Sachverständige ihre eigenen Anwendungen: Auftragsverwaltung, Projektlisten, Fallakten. Sobald ein Datenmodell steht, erzeugt Ninox die Oberflächen fast von selbst.
Genau dieses Datenmodell war die Hürde. Wer keine Datenbankkenntnisse hatte, kam nicht weiter oder holte sich einen Berater. Die Idee: Nutzer beschreiben ihre Arbeit in Alltagssprache, und KI erzeugt daraus das Datenmodell.
- MenschBeschreibenein Satz in Alltagssprache
- KIKI erzeugtdas Datenmodell direkt im Editor
- MenschNutzer ändertper Klick oder per Chat
- Anwendung läufteine normale Ninox-Anwendung
02Was ich gemacht habe
- 1
Die eigentliche Frage gestellt
Dass KI ein Datenmodell erzeugen kann, war gesetzt. Meine Frage war: Was passiert danach, wenn jemand ohne Datenbankwissen vor dem Ergebnis sitzt?
- 2
Chat allein verworfen
Ein realistisches Datenmodell hat acht bis zwölf Tabellen. Als Text im Chat ist das unlesbar, und Änderungen per Chat fühlen sich an wie Programmieren in Prosa. Außerdem schreibt niemand im ersten Satz eine vollständige Beschreibung: Das erste Ergebnis liegt immer etwas daneben.
- 3
Ergebnis im echten Editor
Die KI erzeugt das Datenmodell direkt im Editor, den Nutzer auch sonst verwenden. Tabellen erscheinen als Karten, Felder sind anklickbar.
- 4
Zwei Wege, ein Ergebnis
Nutzer ändern per Klick direkt in der Karte oder per Chat, je nachdem, was leichter ist. Vorschläge für naheliegende Ergänzungen helfen weiter.
- 5
Kein eigener KI-Modus
Ist das Datenmodell fertig, ist es einfach eine Ninox-Anwendung. Nutzer arbeiten im selben Werkzeug weiter.


Erst das Ergebnis zeigen. Dann bearbeiten lassen.
Das Gestaltungsprinzip des Onboardings
03 Was daraus wurde
Direkt bearbeiten
wurde zum Interaktionsprinzip der öffentlichen KI-Beta von Ninox.
- Nutzer müssen nicht erst lernen, wie man mit einer KI spricht. Sie ändern, was sie sehen.
- Das erste, unvollständige Ergebnis ist kein Fehler, sondern der normale Start.
Warum nicht nur Chat
Nur im Chat
- Datenmodell als lange Textausgabe
- Änderungen in Prosa beschreiben
- Erstes Ergebnis daneben: nächste Chat-Runde
Im echten Editor
- Tabellen als Karten, Felder anklickbar
- Ändern per Klick oder per Chat
- Das erste Ergebnis ist der normale Start
04Was das für Ihr Unternehmen heißt
Wenn Sie KI in Ihr eigenes Produkt oder Ihre interne Software bringen, ist die Frage nicht, ob die KI etwas erzeugen kann. Die Frage ist, ob Ihre Leute das Ergebnis danach übernehmen können. KI nimmt das leere Blatt ab. Die Kontrolle muss bei den Menschen bleiben.
- KI-Funktionen im eigenen Softwareprodukt
- Konfiguratoren und Angebotswerkzeuge
- Interne Formulare und Datenerfassung
- Auswertungen, die Fachleute anpassen
Was es nicht ist
- Die KI-Erzeugung selbst wurde separat entwickelt. Meine Arbeit war, wie Menschen damit umgehen.
- Ich habe nicht die gesamte Beta verantwortet.
Welcher Prozess soll bei Ihnen als Erstes besser werden?
In 30 Minuten sprechen wir darüber, wo KI bei Ihnen ansetzen könnte. Kostenlos und ohne Verpflichtung.


